Phase I

Die Phase I ist abgeschlossen. In dieser Phase hat eine von der Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und vom Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) eingesetzte Steuergruppe (heutige Koordinationsgruppe) die Grundlagen für ein künftiges Projekt WEGM erarbeitet und den Auftraggebern unterbreitet.

Hintergrund

Ausgehend vom gemeinsamen bildungspolitischen Ziel von Bund und Kantonen zur langfristigen Sicherstellung des prüfungsfreien Zugangs an die universitären Hochschulen haben im September 2018 die EDK und das WBF eine Steuergruppe beauftragt, im Rahmen einer Auslegeordnung zur gymnasialen Maturität den Bedarf nach einer Aktualisierung der Referenztexte (EDK-Rahmenlehrplans für die Maturitätsschulen von 1994 und Maturitätsanerkennungsreglementes (MAR) / der Maturitätsanerkennungsverordnung (MAV) von 1995) zu klären.

Die Steuergruppe stand unter der Leitung des Generalsekretariats der EDK und des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). In ihr waren die Präsidien der Schweizerischen Mittelschulämterkonferenz (SMAK), der Konferenz Schweizerischer Gymnasialrektorinnen und -rektoren (KSGR), des Vereins Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und -lehrer (VSG), der Schweizerischen Maturitätskommission (SMK) sowie swissuniversities repräsentiert. 

Im April 2019 legte die Steuergruppe eine Auslegeordnung zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität vor. Der Bericht zeichnete insgesamt ein positives Bild der gymnasialen Maturität. Um die Qualität der gymnasialen Ausbildung auch in Zukunft hoch zu halten, empfahl die Steuergruppe eine Evolution in folgenden Handlungsfeldern:

  • Maturitätsreglement/Maturitätsverordnung MAR/MAV von 1995 → gezielte Überprüfung und Weiterentwicklung
  • Rahmenlehrplan von 1994 → Überprüfung des Formats sowie allgemeine Überarbeitung
  • Qualitätssicherung → Klärung der Umsetzung sowie Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der Akteure
  • Lern- und Beurteilungskultur → gezielte Weiterentwicklung
  • Chancengerechtigkeit → Ausschöpfung des Bildungspotenzials